Geschichte

  • Tradition seit drei Generationen
  • 1948: 3 Arbeiter
  • 1954: 24 Arbeiter
  • 1958: bereits 80 Angestellte
  • Zwischen 1976 und 1986 Investitionen von über zehn Millionen DM
  • 2005 Eröffnung einer Ausstellungshalle mit über 2500 m² in Hauzenberg
  • Heute: 140 Beschäftigte
  • Über 40 verschiedene aus Granit gefertigte Produkte
  • 9 werkseigene Brüche

Die Geschichte eines Traditionsunternehmens

Die Geschichte von Hauzenberg und dem Granit lässt sich weit in die Vergangenheit verfolgen. Im Jahre 1845 erteilt König Ludwig I. einen Auftrag für die Befreiungshalle in Kehlheim, was die Stadt im Bezug auf das Gestein bekannt macht. So wird nur einige Jahre später offiziell und in größerem Ausmaß mit dem Abbau von Granit im Riedlbruch begonnen, welcher sich zwischen Berbing und Steinberg befindet. Martin Zankl übernimmt schließlich 1945 den Betrieb, wodurch die Geschichte des Familienunternehmens beginnt, welches sich heute in der dritten Generation befindet. Der Steinbruch gleicht zu dieser Zeit einem „Geröllhaufen" mit nur 3 Mitarbeitern und lediglich gepachteten Flächen. Nach einigen Jahren Arbeit erfolgt 1948 schließlich die offizielle Firmengründung.

Nur 5 Jahre später wird die erste fahrbare Diamantkreissäge der Welt in Betrieb genommen, was der Firma großes Ansehen einbringt. Insgesamt werden in diesen Jahren bis 1986 mehr als 10 Millionen DM investiert, unter anderem auch in die Erweiterung der Sägerei und Schleiferei. Zu dieser Zeit steigt auch der Sohn Georg Zankl jun. in das Unternehmen ein.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 140 Mitarbeiter. Modernste Ausrüstungen und ständige Weiterbildungen garantieren die hohen Qualitätsstandards der Produkte. Die über 40 verschiedenen Granite, welche die Firma verarbeitet, werden neben den 10 eigenen Brüchen auch aus Skandinavien, Indien, Südafrika und Übersee in Blockware bezogen.

2005 wurde außerdem in Hauzenberg eine neue Ausstellungshalle eröffnet, mit über 2500 m2 Fläche, auf der das mannigfaltige Angebot des Unternehmens gezeigt wird, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.

Die Firma Georg Zankl GmbH ist mit ihren 140 Mitarbeitern eines der größten natursteinverarbeitenden Betriebe in Deutschland.

Nur 6 Jahre später tritt das Unternehmen der Arbeitergemeinschaft Meier in Kropfmühl bei und die Firma trägt nun den Namen „Martin Zankl & Sohn". Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt zu diesem Zeitpunkt schon 24.

1958, nach dem Tod Martins, übernimmt der 26-jährige Sohn Georg Zankl das Unternehmen. Schon ein Jahr später beschäftigt dieser bereits 80 Mitarbeiter. Auch die 1. Krise, ein schwerer Betriebsunfall, übersteht die Firma und kann ein paar Jahre später schon in den Bau eines Schotterwerks und einer Asphaltmischanlage investieren. Einen Meilenstein bedeutet außerdem der Bau einer Sägerei und Schleiferei im Jahr 1969.

Neben diesen technischen Erneuerungen kommen auch neue Produktionszweige hinzu. Bis jetzt besteht die Hälfte der Produktion aus Grabsteinen und Denkmälern. Doch nun wird der Schwerpunkt auf die Sägerei und Schleiferei gelegt, außerdem gibt es ein breiteres Sortiment an Bauwaren und sämtliche Steinmetzarbeiten werden hinzugefügt.
Es ist also viel Ausdauer, Mut und eine Umorientierung der Firma nötig, um neben all der Konkurrenz bestehen zu können. Trotz all der technischen Erneuerungen ist die Arbeit im Steinbruch sehr anstrengend. Deshalb sind die fleißigen Steinhauer und Mitarbeiter das größte Kapital der Firma Zankl.